EDV - Service

 

UZ-Online im Social-Web

UZ-Online bei Twitter UZ-Online bei Facebook UZ-Online bei Youtube UZ-Online bei Google+

Uz-Online / Blog / Ist das Trainieren eines Junk-Filter sinnvoll?

printup

Ist das Trainieren eines Junk-Filter sinnvoll?

 

UZ–Blog vom 31.10.2014:

Eine Kundin fragte, was sie mit ihrem e-mail-Konto machen soll. Da sie zunehmend unerwünschte Werbung erhält, überlegt sie, das Konto zu löschen und ein neues einzurichten.
 
Ein Beispiel:
Sie erhalten 100 gedruckte Briefe im Briefkasten an der Haustür. Korrespondenz und gewünschte wie ungewünschte Werbung. Es kostet Ihre Zeit, diese zu filtern und zu ordnen.
Erhalten Sie 100 digitale Briefe -auch Korrespondenz und gewünschte wie ungewünschte Werbung- , ist es sinnvoll, die Intelligenz des PCs zu nutzen und Automatisierungen wie Junk-Filter einzurichten.
 
Die Funktionsweise technisch ausgedrückt:
Der Junk-Filter ist mit keiner statischen, einmal eingegeben Formel ausgestattet. Er wird von seinem Benutzer beim Verwenden dynamisch eingerichtet und entwickelt.
 
Systematisches Arbeiten
Der Junk-Filter muss wissen, was er aussortieren soll. Je besser Sie ihm das mitteilen, desto präziser ist das Ergebnis.
Dafür ist erforderlich, stets systematisch und nicht emotional zu arbeiten. Verschieben Sie konsequent jedes unerwünschte e-mail in den Junk-Ordner.
Hierdurch erkennt der Filter Muster, welche e-mails Sie ausfiltern, also bspw. e-mails mit japanischen Schriftzeichen oder in denen Wörter wie „Arzneimittel“, „Freundschaftsanfrage“ oder „Date“ vorkommen.
Kontinuierlich angewendet führt der Filter Ihre Art zu löschen steigend zuverlässiger aus. Planen Sie hierfür einen angemessenen Zeitraum über Wochen ein.
 
Ist ein e-mail falsch in den Junk-Ordner verschoben worden, können Sie es problemlos zurückholen.
 
Beachten Sie den Unterschied zwischen „nicht gewünscht“ und „nicht benötigt“. Löschen Sie nicht mehr benötigte e-mails direkt in den Papierkorb. Der Junk-Filter wird so „sauber“ trainiert.
 
Tipps:
- Gehen Sie mit dem Junk-Ordner so um wie mit ihrem regulären Eingangsordner. Er sollte bei jeder Arbeitssitzung inhaltlich geprüft werden.
- Ein Junk-Ordner ist nicht perfekt.
- Ein Ordner sammelt, einerlei ob er Posteingang oder Junk heißt. Das Löschen führen Sie immer manuell durch.
- Der Junk-Filter ist kein Schutz vor Viren oder Schadsoftware.
- Hören Sie mit dieser systematischen Methode nicht auf. Sonst veraltet der Filter. Die neuesten Junks müssen auch „wegtrainiert“ werden.
 
Fazit:
Bei richtiger Anwendung erhalten Sie eine wirksame Unterstützung und Arbeitserleichterung.
Geschrieben von Ingo Zumpe
 

Kategorie: e-mail Erstellt: 31.10.2014

Home
Blog
Kategorien
Linux
SiteMap
UzFeed
Suche

uz-online, Neißeweg 1, 31008 Elze
Tel.: 05068 / 1581     eMail: info@uz-online.com     Fax: 05068 / 573891

start